Messgrößen ändern sich über die Zeit und oftmals ist ja gerade auch der konkrete Zeitverlauf von Interesse. Zur korrekten Ermittlung eines Messwertes zu einem bestimmten Zeitpunkt erfordern die üblichen Messverfahren i.d.R., dass die Messgröße während der Dauer der Messung annähernd konstant bleibt. Oftmals in der Praxis – insbesondere bei der Messung nichtelektrischer Größen – ist die Messdauer der typischerweise verwendeten Messanordnungen im Vergleich zur Änderungsgeschwindigkeit der Messgröße so kurz, dass diese Annahme absolut erfüllt ist. Speziell bei der Messung höherfrequenter elektrischer Größen ist dies mitunter nicht der Fall. Hier müssen wir die Messgröße für die Messdauer jeweils „einfrieren“, wozu es entsprechende sog. Abtastschaltungen mit einem Sample-and-Hold-Glied gibt. Näheres dazu wollen wir uns aber erst im nächsten Kapitel ansehen.

In diesem Kapitel geht es um einen anderen Aspekt des Messens sich verändernder Messgrößen. Und zwar um das Messen charakteristischer Kenngrößen von Signalen, die sich periodisch ändern, wir sprechen von „Wechselgrößen“. Die bekannteste Wechselgröße ist sicherlich die elektrische Wechselspannung von in Deutschland beispielsweise 230 V, wie sie aus der Steckdose „kommt“ und beim angeschlossenen Verbraucher zu einem Wechselstromfluss führt. Als weiteres Beispiel entsprechender Wechselsignale seien der periodische Druck- bzw. Temperaturverlauf im Zylinder eines laufenden Verbrennungsmotors genannt. Die bekannten englischen Abkürzungen speziell für Gleich- bzw. Wechselströme sind DC (Direct Current) und AC (Alternate Current).

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Etliche in der Messtechnik und Sensorik bekannte Institutionen haben nach wenigen Wochen der Freischaltung bereits über das Kompendium berichtet, z.B. das Messweb sowie die Strategische Partnerschaft Sensorik. Auch in Wikipedia haben wir etliche Links bereits entdeckt. Einen ausführlichen Bericht finden Sie ab S. 3 der Ausgabe 92 des Sensorik-Magazins. Das Magazin wird herausgegeben vom renommierten, vom Bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützten Sensorik-Cluster. Die Elektronikpraxis (bzw. hier) hat über Professor Böttcher als unseren Herausgeber zwei Fachartikel zu Themen aus diesem Kompendium veröffentlicht.

Die Professur für Regelungstechnik und Elektrische Messtechnik verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung von praxisnahen Studien- und Forschungsarbeiten für Unternehmen. Besonderes Know-How besteht in der Akquisition staatlicher Forschungsfördergelder für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), welche die Professur im Rahmen geplanter Kooperationen gerne übernimmt. Web: https://www.unibw.de/regelungs-und-messtechnik

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