Bild 2 zeigt am Beispiel eines direkt den Messwert anzeigenden Temperaturmesssystems, wie ein solches strukturell typischerweise aufgebaut ist. Da es sich hier um eine nicht elektrische Messgröße handelt, wird zunächst ein Sensor benötigt, der ein mit der Messgröße xw korreliertes elektrisches Signal, z.B. eine elektrische Spannung, generiert. Dieses elektrische Primärsignal ist mitunter relativ klein und muss deshalb vielleicht noch verstärkt werden, bevor es einer Digitalisierung zugeführt wird. Die Digitalisierung wandelt das analog vorliegende elektrische Signal in ein korrespondierendes Digitalwort um, das durch Algorithmik digital weiterverarbeitet werden kann. Oftmals dient die digitale Signalverarbeitung einer Korrektur von auf der Analogseite befindlichen Unzulänglichkeiten, insbesondere von nichtidealen Kennlinien, wie wir dies gleich noch betrachten werden. Ausgegeben wird schließlich ein Messwert xa.

Bild 2: Struktur eines Messsystems

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Etliche in der Messtechnik und Sensorik bekannte Institutionen haben nach wenigen Wochen der Freischaltung bereits über das Kompendium berichtet, z.B. das Messweb sowie die Strategische Partnerschaft Sensorik. Auch in Wikipedia haben wir etliche Links bereits entdeckt. Einen ausführlichen Bericht finden Sie ab S. 3 der Ausgabe 92 des Sensorik-Magazins. Das Magazin wird herausgegeben vom renommierten, vom Bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützten Sensorik-Cluster. Die Elektronikpraxis (bzw. hier) hat über Professor Böttcher als unseren Herausgeber zwei Fachartikel zu Themen aus diesem Kompendium veröffentlicht.

Die Professur für Regelungstechnik und Elektrische Messtechnik verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung von praxisnahen Studien- und Forschungsarbeiten für Unternehmen. Besonderes Know-How besteht in der Akquisition staatlicher Forschungsfördergelder für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), welche die Professur im Rahmen geplanter Kooperationen gerne übernimmt. Web: https://www.unibw.de/regelungs-und-messtechnik

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