Bild 2 zeigt am Beispiel eines direkt den Messwert anzeigenden Temperaturmesssystems, wie ein solches strukturell typischerweise aufgebaut ist. Da es sich hier um eine nicht elektrische Messgröße handelt, wird zunächst ein Sensor benötigt, der ein mit der Messgröße xw korreliertes elektrisches Signal, z.B. eine elektrische Spannung, generiert. Dieses elektrische Primärsignal ist mitunter relativ klein und muss deshalb vielleicht noch verstärkt werden, bevor es einer Digitalisierung zugeführt wird. Die Digitalisierung wandelt das analog vorliegende elektrische Signal in ein korrespondierendes Digitalwort um, das durch Algorithmik digital weiterverarbeitet werden kann. Oftmals dient die digitale Signalverarbeitung einer Korrektur von auf der Analogseite befindlichen Unzulänglichkeiten, insbesondere von nichtidealen Kennlinien, wie wir dies gleich noch betrachten werden. Ausgegeben wird schließlich ein Messwert xa.

Bild 2: Struktur eines Messsystems
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