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Seit kurzem ist jedes der elf Hauptkapitel dieses Kompendiums auch als E-Book erhältlich. Die E-Book-Versionen bieten eine optimierte Lesbarkeit auf Mobilgeräten wie auch am Desktop. Weitere Infos hier.

Etliche in der Messtechnik und Sensorik bekannte Institutionen haben nach wenigen Wochen der Freischaltung bereits über das Kompendium berichtet, z.B. das Messweb sowie die Strategische Partnerschaft Sensorik. Auch in Wikipedia haben wir etliche Links bereits entdeckt. Einen ausführlichen Bericht finden Sie ab S. 3 der Ausgabe 92 des Sensorik-Magazins. Das Magazin wird herausgegeben vom renommierten, vom Bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützten Sensorik-Cluster.

Die Professur für Regelungstechnik und Elektrische Messtechnik verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung von praxisnahen Studien- und Forschungsarbeiten für Unternehmen. Besonderes Know-How besteht in der Akquisition staatlicher Forschungsfördergelder für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), welche die Professur im Rahmen geplanter Kooperationen gerne übernimmt. Web: https://www.unibw.de/regelungs-und-messtechnik

Die speziell auf Spezialisten und Führungskräfte in der Entwicklung fokussierte Technikstudie stellt die komplette Bandbreite der am Markt verfügbaren Komponenten bzw. Produkte für die IOT-Integration in eigene Geräte und Systeme dar. Wer ein Entwicklungsprojekt plant, das IOT-Fähigkeiten in das eigene Produkt bringt, erhält mit der Studie ein effizientes Auswahlwerkzeug. Ein zusätzlich enthaltener Grundlagenteil erläutert in übersichtlicher Weise die dabei relevanten Technologien. Zur Studie: https://www.studie-iot.de

Fördern Sie Ihre Mitarbeiter/-innen im technischen Bereich, indem Sie Ihnen einen Gutschein zu unserem Fortbildungszertifikat überlassen. Die notwendige fachliche Vorbereitung – z.B. in Form eines Studiums unseres hier frei zugänglichen Online-Kompendiums – kann der/die Mitarbeiter/-in absolut flexibel zu Zeiten durchführen, die betrieblichen wie privaten Rahmenbedingungen entgegen kommen. Der abschließende Test kann online durchgeführt und beliebig wiederholt werden. Weitere Infos hier.

Die Messung einer Beschleunigung funktioniert heute bei fast allen diesbezüglichen Sensoren nach dem Trägheitsgesetz:

(Formel 196)

m wird hierzu als kleiner Massekörper realisiert, der an einer Federstruktur über das Sensorgehäuse am Messobjekt befestigt ist. Bild 111 zeigt das Grundprinzip. Das Fahrzeug dient hier nur als anschauliches Messobjekt. Die in Wirklichkeit in Form eines kleinen Sensors verbaute Masse mit Federstruktur weist natürlich in der Praxis eine andere Erscheinung auf.

Bild 111: Grundprinzip eines Beschleunigungssensors

Bei vielen Sensorimplementierungen wird nun nicht F, sondern die gemäß

(Formel 197)

damit korrespondierende Auslenkung x gemessen, was mit den bereits besprochenen Verfahren zur Abstandsmessung geschehen kann. Aufgrund der einfacheren Herstellung wird dazu bei Beschleunigungssensoren in MEMS-Technologie, wie sie heute in vielen Anwendungen eingesetzt werden, ausschließlich das kapazitive Prinzip verwendet. Bei etwas größeren, nicht in MEMS-Technologie gefertigten Sensoren, kommen vereinzelt auch induktive bzw. magnetische Abstandsmessverfahren zum Einsatz. Eine andere Variante verwendet Dehnungsmessstreifen, die auf der Federstruktur zur Auslenkung proportionale Dehnungen erfassen.

Eine alternative Bauart gehört zur großen Familie der piezoelektrischen Sensoren, die wir im nächsten Kapitel noch ausführlicher besprechen werden. Derartige Sensoren verwenden Quarze, die bei Druckausübung Ladungsträger freisetzen. Diese werden über entsprechende Messelektroniken in elektrische Spannungen umgesetzt. In der Anwendung als Beschleunigungssensor kann ein solcher Quarz bereits für sich das Massenelement m aus Bild 111 darstellen. Drückt er bei Beschleunigung auf ein Teil des Sensorgehäuses, so wird der piezoelektrische Effekt initiiert. Je nach Messbereich werden aber auch separate Massen verbaut, die dann auf den Quarz drücken. Entscheidend für den Messeffekt ist die dabei wirkende Kraft, es wird kein signifikanter Weg x mehr zurückgelegt.

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