Sensoren zur Messung des Drucks in Gasen oder Flüssigkeiten werden in aller Regel so gebaut, dass das druckführende Medium auf eine im Sensor befindliche Membran wirkt. Gemessen wird die dabei bewirkte Auslenkung der Membran bzw. die daraus resultierende Kraft, mit der die Membran auf ein dahinter befindliche Kraftmesssensorik wirkt.

Die drei wohl am weitesten verbreiteten Anordnungen zeigt Bild 117. In der linken Variante wird die Membranauslenkung indirekt über entsprechend angebrachte DMS erfasst. Der Aufbau entspricht dem Kraftsensor in Bild 114, links.

Die zweite im Bild dargestellte Variante arbeitet kapazitiv. Die in diesem Fall stets leitfähige Membran bzw. alternativ auch eine an der Membran befestigte metallische Platte o.ä. bildet zusammen mit einer feststehenden Platte einen Kondensator, dessen Kapazität C sich in Abhängigkeit vom durch p beeinflussten Abstand x ändert.

Bild 117: Drucksensoren

Die im Bild rechts aufgeführte Version schließlich basiert auf einem piezoelektrischen Sensorelement. Die mit einem Druck p beaufschlagte Membran drückt dabei mit einer sich dazu proportional aufbauenden Kraft F auf das Sensorelement. Die Membran zeigt dabei praktisch keine Auslenkung. Für die weitere Signalauswertung gilt das beim piezoelektrischen Kraftsensor gesagte.

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