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Etliche in der Messtechnik und Sensorik bekannte Institutionen haben nach wenigen Wochen der Freischaltung bereits über das Kompendium berichtet, z.B. das Messweb sowie die Strategische Partnerschaft Sensorik. Auch in Wikipedia haben wir etliche Links bereits entdeckt. Einen ausführlichen Bericht finden Sie ab S. 3 der Ausgabe 92 des Sensorik-Magazins. Das Magazin wird herausgegeben vom renommierten, vom Bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützten Sensorik-Cluster.

Die Professur für Regelungstechnik und Elektrische Messtechnik verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung von praxisnahen Studien- und Forschungsarbeiten für Unternehmen. Besonderes Know-How besteht in der Akquisition staatlicher Forschungsfördergelder für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), welche die Professur im Rahmen geplanter Kooperationen gerne übernimmt. Web: https://www.unibw.de/regelungs-und-messtechnik

Die speziell auf Spezialisten und Führungskräfte in der Entwicklung fokussierte Technikstudie stellt die komplette Bandbreite der am Markt verfügbaren Komponenten bzw. Produkte für die IOT-Integration in eigene Geräte und Systeme dar. Wer ein Entwicklungsprojekt plant, das IOT-Fähigkeiten in das eigene Produkt bringt, erhält mit der Studie ein effizientes Auswahlwerkzeug. Ein zusätzlich enthaltener Grundlagenteil erläutert in übersichtlicher Weise die dabei relevanten Technologien. Zur Studie: https://www.studie-iot.de

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Ein Messwert besteht aus einem Zahlenwert und einer zur Art der Messgröße passenden Einheit. In der Geschichte der Menschheit wurden in vielen Kulturen frühzeitig bereits Maßsysteme entwickelt, um für wichtige Größen des täglichen Lebens eine gemeinsame Basis zu schaffen. Darunter fallen vor allem Längen- und Gewichtsmaße. Für die Länge griff man meist auf typische Längen menschlicher Extremitäten zurück, was zur Festlegung diverser „Ellen“ führte – in Babylonien z.B. Gudea-Elle (ca. 49,59 cm) und Nippur-Elle (ca. 51,86 cm), in Ägypten königliche Elle (ca. 52,4 cm) und gemeine Elle (ca. 45 cm). Griechen und Römer setzten auf „Fuß“ (attischer Fuß ca. 31,04 cm, römischer Fuß ca. 29,617 cm) und „Elle“, welche jeweils als das 1,5-fache des jeweiligen Fußes definiert wurde. Für längere Entfernungen wurden Vielfache davon festgelegt – so entspricht eine römische Meile 1.000 Doppelschritten von jeweils fünf römischen Fuß, also etwa 1.480 m.

Gewichtsmaße wurden meist über Füllungen eines in Abmessungen bzw. Volumen festgelegten Hohlgefäßes mit Wasser, Öl, Getreide oder Wein dargestellt. So kannten die früheren Babylonier die „königliche Mine“ (nach heutigem Verständnis etwa 1.010 g), die, wie wir heute sagen würden, als „Normalmaß“ in Tempeln unter der Obhut von Priestern für Vergleichszwecke aufbewahrt wurde. Später ging man auf das „Talent“ (je nach Variante heute ca. 24, 28 oder 32 kg) über, welches auch die Griechen benutzten. Bei den alten Ägyptern waren das Deben (heute ca. 90,96 g) und das Kedet (ein Zehntel Deben) hierfür gebräuchlich. Im Römischen Reich war die „Libra“ eingeführt, die mit (heute) ca. 327,45 g ziemlich genau 36 altägyptischen Kedets entspricht.

Daneben wurden in den meisten Kulturen auch Systeme für die Festlegung der Zeit etabliert – größere Zeiten meist bezogen auf die Sonnenwanderung, kleinere in Form von Wasser- und Sanduhren. Ähnliche frühe Einheitensysteme gab es auch z.B. in Indien und China. Im späteren mittelalterlichen Europa hatte fast jedes Fürstentum sein eigenes System, was Handel und Verkehr massiv erschwerten. Erst mit der zunehmenden Durchdringung der Gesellschaften mit wissenschaftlichen Methoden, der Zunahme auch an weiteren interessierenden Messgrößen sowie letztlich der einsetzenden Industrialisierung wurden übergreifende Einheitensysteme wieder etabliert. Ein Meilenstein war hier die Einführung des metrischen Maßsystems, welches das „Meter“ als zentrales Maß und die heute übliche dezimale Abstufung vorsah. Fast alle industrialisierten Staaten führten dieses System im 19. Jahrhundert ein (Großbritannien erst 1995). Am 8. August 1870 trat in Paris zum ersten Mal die Internationale Meterkonvention zusammen, in der diese ihre jeweils nationalen Regelungen zum metrischen Maßsystem harmonisierten. 1960 wurde von dieser schließlich das heute weltweit gebräuchliche Internationale Einheitensystem (Système International d´Unités, abgekürzt SI) verabschiedet.

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