Bei der Auswahl eines für bestimmte Messaufgaben geeigneten Spektrumanalysators sind u. a. folgende Kenndaten zu beachten:

Grenzfrequenz:                    ca. 500 MHz … 90 GHz
Diese Werte beziehen sich auf universelle Spektrumanalysatoren, wobei die sonstigen Leistungsdaten und der Preis sehr eng damit korrelieren. „Mittlere“ Geräte gehen heute bis in den beginnenden GHz-Bereich.

RBW:                                      ca. 1 Hz … 100 MHz

VBW:                                      ca. 1 Hz … 100 MHz
Hierbei handelt es sich um die sog. Video Bandwidth, womit ein rein auf die Darstellung im Display wirkendes Videofilter z.B. für Glättungszwecke konfiguriert werden kann.

Sweep Points:                       ca. 100 … 1.000
Anzahl der Messpunkte, die pro Sweep ermittelt werden.

Sweep Time:                         ca. 1 μs … 16.000 s

Messkurve (Trace):              Einstellung, ob die Messkurve nach jedem Sweep komplett neu gezeichnet wird (Clear/Write) oder über jeden Sweep Point ein statistischer Kennwert ab Messbeginn dargestellt wird (z.B. Max Hold, Min Hold, Average). Das Gerät kann auch angehalten werden (Hold).

Eigenrauschen:                    bis zu ≤ 170 dBm hinab
Damit spezifiziert der Hersteller, welches maximale Rauschen durch die Geräteelektronik selbst erzeugt wird, was sich in der spektralen Darstellung zusätzlich zeigt. Je kleiner dieser Wert ist, umso aufwendiger ist der Analogteil ausgeführt und umso kleinere Spektralanteile im Messsignal sind nachweisbar.

Eingangsimpedanz:             meist 50 Ω
und damit auf Hochfrequenzanwendungen zur Vermeidung von Signalreflexionen an Kabelenden optimiert (s.a. Hinweis bei Kenndaten von Oszilloskopen)

Auflösung Display:               ca. 800 x 480…1.200 x 800

Digitale Schnittstellen:        z.B. USB, IEEE-Laborbus, Ethernet, LXI wie beim Oszilloskop

Zusatzfunktionen:               Z.B. sind teilweise enthalten ein Tracking Generator, der ein der aktuellen Messfrequenz innerhalb eines Sweeps entsprechendes Sinussignal ausgibt zur Ansteuerung externer Messobjekte, oder Analysefunktionen für in Kommunikationsnetzen verwendete Protokolle.

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Etliche in der Messtechnik und Sensorik bekannte Institutionen haben nach wenigen Wochen der Freischaltung bereits über das Kompendium berichtet, z.B. das Messweb sowie die Strategische Partnerschaft Sensorik. Auch in Wikipedia haben wir etliche Links bereits entdeckt. Einen ausführlichen Bericht finden Sie ab S. 3 der Ausgabe 92 des Sensorik-Magazins. Das Magazin wird herausgegeben vom renommierten, vom Bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützten Sensorik-Cluster. Die Elektronikpraxis (bzw. hier) hat über Professor Böttcher als unseren Herausgeber zwei Fachartikel zu Themen aus diesem Kompendium veröffentlicht.

Die Professur für Regelungstechnik und Elektrische Messtechnik verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung von praxisnahen Studien- und Forschungsarbeiten für Unternehmen. Besonderes Know-How besteht in der Akquisition staatlicher Forschungsfördergelder für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), welche die Professur im Rahmen geplanter Kooperationen gerne übernimmt. Web: https://www.unibw.de/regelungs-und-messtechnik

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