Messtechnik findet sich in nahezu allen automatisierten technischen Systemen. Sie ist dort oftmals impliziter Bestandteil der kompletten Hard- und Softwarestruktur und als solche für den Nutzer oft nicht direkt sichtbar. Explizit erkennbar ist Messtechnik dagegen, wenn der Nutzer diese in Form von Messgeräten anwendet. Dies kann z.B. im Labor, Prüffeld oder auch im Wartungseinsatz erfolgen. Paradebeispiel eines wohl den meisten Lesern schon bekannten Messgeräts ist das Multimeter, das als Handgerät oder Laborgerät Spannungen, Ströme, ohmsche Widerstände und teilweise auch weitere Größen wie Frequenzen oder (mit beiliegenden Sensoren) Temperaturen messen kann. Insbesondere im Labor finden sich etliche Hilfsgeräte, die für messtechnische Aufgabenstellungen dort meist benötigt werden, darunter z.B. Netzteile oder Signalgeneratoren. Wir wollen in diesem Kompendium weder auf deren inneren Aufbau eingehen noch uns mit der praktischen Gerätebedienung beschäftigen. Ersteres ist für die messtechnische Praxis nicht relevant, letzteres lernt man gerätespezifisch am besten bei der konkreten Arbeit damit.

Zwei etwas komplexere Messgeräte wollen wir dennoch etwas genauer betrachten. Dies ist zunächst das Oszilloskop, das Spannungsverläufe periodischer sowie einmaliger Signale über der Zeit darstellt. Außerdem geht es um den Spektrumanalysator, der über eine gewisse Messzeit ein Spannungssignal beobachtet und dann die darin enthaltenen Frequenzanteile („Spektrum“) grafisch ausgibt. Obwohl beide Gerätearten zunächst nur elektrische Spannungen messen können, lassen sich alle anderen messtechnischen Größen ebenfalls damit darstellen, insofern sie in elektrische Spannungen umgeformt werden. Insbesondere bei von Sensoren generierten Signalen ist dies interessant. Exemplarisch sei die Analyse des Signals eines Beschleunigungssensors genannt, der an einem laufenden Motorgehäuse angebracht ist und dadurch dessen Schwingungsverhalten erfasst. Sämtliche mit Oszilloskop und Spektrumanalysator durchgeführten Signalanalysen lassen sich in ähnlicher Art auch implizit z.B. mit Embedded Systemen im Rahmen einer nachfolgenden automatisierungstechnischen Lösung realisieren.

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Seit kurzem ist jedes der elf Hauptkapitel dieses Kompendiums auch als E-Book erhältlich. Die E-Book-Versionen bieten eine optimierte Lesbarkeit auf Mobilgeräten wie auch am Desktop. Weitere Infos hier.

Etliche in der Messtechnik und Sensorik bekannte Institutionen haben nach wenigen Wochen der Freischaltung bereits über das Kompendium berichtet, z.B. das Messweb sowie die Strategische Partnerschaft Sensorik. Auch in Wikipedia haben wir etliche Links bereits entdeckt. Einen ausführlichen Bericht finden Sie ab S. 3 der Ausgabe 92 des Sensorik-Magazins. Das Magazin wird herausgegeben vom renommierten, vom Bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützten Sensorik-Cluster. Die Elektronikpraxis (bzw. hier) hat über Professor Böttcher als unseren Herausgeber zwei Fachartikel zu Themen aus diesem Kompendium veröffentlicht.

Die Professur für Regelungstechnik und Elektrische Messtechnik verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung von praxisnahen Studien- und Forschungsarbeiten für Unternehmen. Besonderes Know-How besteht in der Akquisition staatlicher Forschungsfördergelder für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), welche die Professur im Rahmen geplanter Kooperationen gerne übernimmt. Web: https://www.unibw.de/regelungs-und-messtechnik

Die speziell auf Spezialisten und Führungskräfte in der Entwicklung fokussierte Technikstudie stellt die komplette Bandbreite der am Markt verfügbaren Komponenten bzw. Produkte für die IOT-Integration in eigene Geräte und Systeme dar. Wer ein Entwicklungsprojekt plant, das IOT-Fähigkeiten in das eigene Produkt bringt, erhält mit der Studie ein effizientes Auswahlwerkzeug. Ein zusätzlich enthaltener Grundlagenteil erläutert in übersichtlicher Weise die dabei relevanten Technologien. Zur Studie: https://www.studie-iot.de

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